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10 Dinge über Frida Kahlo, die Sie wissen sollten
Ein näherer Einblick 18 Aug 2020

10 Dinge über Frida Kahlo, die Sie wissen sollten

Modotti
Tina Modotti, Fotografie von Frida Kahlo beim Malen des Werks Die zwei Fridas, 1939

Frida Kahlo ist nicht nur eine weltberühmte Malerin, sondern auch eine der wenigen international renommierten Künstlerinnen aus Mexiko. Die Mexikanerin, die Revolutionärin, die Nonkonformistin, die Lahme, die Surrealistin… Es gibt so viele Bezeichnungen für diese Künstlerin, die vor allen Dingen eins war: einzigartig. Ihr Leben war nämlich alles andere als ein ruhiger Fluss und diese Lebensgeschichte wurde bereits mehrfach in Künstlerbiografien und Kunstfilmen beleuchtet. Aber kennen Sie ihre Geschichte wirklich? Artsper verrät Ihnen 10 wichtige Fakten aus dem Leben dieser einzigartigen Künstlerin! 

1. Sie ist doch nicht so mexikanisch wie viele denken 

Kahlo
Frida Kahlo, My Grandparents, My Parents, and I (Family Tree), 1936

Magdalena Frida Carmen Kahlo Calderón, so ihr bürgerlicher Name, erblickte am 6. Juli 1907 das Licht der Welt. Sie hatte die Angewohnheit, ihr Geburtsdatum zu fälschen und es auf den 7. Juli 1910, das Jahr des Beginns der mexikanischen Revolution, zurückzustellen. 

Frida wurde tatsächlich in Mexiko-Stadt geboren, sie ist jedoch nicht mexikanischer Abstammung! Ihre Mutter, Matilde Calderón y González, stammte aus einer Familie spanischer Militärführer. In ihren Adern fließt auch indianisches Blut und hinzu kommt die Herkunft Ihres Vaters, Carl Wilhelm Kahlo Kauffmann, der deutscher Abstammung ist. Im Gegensatz zu Fridas Behauptung ist er aber kein Jude, denn seine Familie war lutherisch und gehörte zu den Kleinbürgern des Großherzogtums Baden. Als er 1891 in Mexiko ankam, nahm er den Namen Guillermo Kahlo an und ließ sich als Fotograf nieder.

2. Sie hatte keine glückliche Kindheit

Guillermo Kahlo
Guillermo Kahlo, Kinderfotografie von Frida Kahlo, 1919

Frida Kahlo wurde nach dem Verlust des erstes Sohnes ihrer Mutter geboren. Ihr Mutter war depressiv und gab sie in die Obhut eines Kindermädchens, welche Frida mit großer Kälte und fehlender Fürsorge begegnete. 

Die Atmosphäre im Elternhaus galt als besonders melancholisch und neben Spannungen zwischen ihren Eltern und zwei Halbschwestern, die ins Kloster geschickt wurden, florierte das Geschäft ihres Vaters während der mexikanischen Revolution nur begrenzt. Darüber hinaus ist die Gesundheit der jungen Frida instabil, denn sie wurde mit einer ‚Spina bifida‘ geboren, die ihre Wirbelsäule deformierte, und im Alter von sechs Jahren erkrankte sie an Polio. Aufgrund dieser schweren Infektionskrankheit leidet sie von nun an unter chronischen Schmerzen. Außerdem hört ihr rechtes Bein auf zu wachsen und das Resultat dieser Missbildung isoliert sie weiter von Ihren Mitschülern und brachte ihr den Nicknamen „Fria la coja“, was so viel wie „Frida, die Lahme“ bedeutet. 

Auf Wunsch ihres Vaters besuchte sie eine deutsche Schule, wurde aber bald wegen Ungehorsams von der Schule ausgeschlossen. Diese Episode zeigt, dass sie schon in jungen Jahren einen starken und waghalsigen Charakter hatte. Später besucht sie eine Berufsschule für Lehrerinnen, wo sie ebenfalls nur kurze Zeit bleibt. Sie beendete die Schule, als ihre Eltern herausfanden, dass sie von einer Lehrerin sexuell missbraucht worden war.

3. Sie wäre fast Ärztin geworden

Frida Kahlo
Frida Kahlo, Portrait of my father Guillermo Kahlo, 1952

Frida Kahlo hatte nicht immer den Ehrgeiz, Malerin zu werden. Ihr Vater vermittelte ihr jedoch schon in jungen Jahren eine Vorliebe für die schönen Künste. Ein Freund der Familie, der Graveur war, gab ihr sogar Zeichenunterricht und sie half ihrem Vater bei seiner Arbeit, indem sie Fotografien bearbeitete, entwickelte und kolorierte. Dennoch betrachtete sie die Kunst zu diesem Zeitpunkt eher als Hobby.

Mit 16 Jahren gehörte sie zu den ersten 35 Mädchen, die von insgesamt 2.000 Studenten an der Escuela Nacional Preparatoria angenommen wurden. Die Schule war damals die beste in ganz Mexiko! Dort zeigte sie ein ausgeprägtes Interesse an Naturwissenschaften und strebte den Beruf zur Ärztin an.

4. Ein schwerer Busunfall ist der Grund für ihre Karriere

Frida Kahlo Bett
Fotografie von Frida Kahlo malend in ihrem Bett, 1936

Am 17. September 1925 prallte ihr Bus auf dem Heimweg von der Schule gegen eine Straßenbahn. Dieser Unfall besiegelt ihr Schicksal. Sie überlebte zwar, wurde aber schwer verletzt. Ihre Beckenhöhle wurde von einer Metallstange durchbohrt, außerdem erlitt sie 11 Brüche in ihrem rechten Bein. Ihr rechter Fuß ist vollständig verrenkt, ihre Schulter ausgekugelt, Wirbelsäule und Oberschenkelhals sind gebrochen. Sie hatte starke Schmerzen und musste mehrere Monate im Bett bleiben.

„Ich bin nicht krank, ich bin zerbrochen. Aber solange ich malen kann, bin ich froh, dass ich am Leben bin.“

Bis zu ihrem Lebensende musste sie insgesamt 32 Operationen über sich ergehen lassen und 28 Korsetts tragen. Als sie nach Hause zurückkehrt, ist sie gezwungen, im Bett zu bleiben. In dieser Zeit schreibt sie: „Ich bin nicht tot und ich habe einen Grund zu leben. Dieser Grund ist die Malerei“. 

Da ihr Medizinstudium gefährdet war, ermutigte ihre Familie sie, zu malen und ließen ihr eine spezielle Staffelei und ein Himmelbett mit einem Spiegel als Decke anfertigen. Die Kunst wird zum Ventil für all ihre Beschwerden und zum Katalysator für ihre Genesung. Sie beginnt eine große Serie von Selbstporträts, ihr bevorzugtes Genre.

5. Als Mitglied der Kommunistischen Partei ist sie eine Pionierin des Feminismus

Kahlo
Frida Kahlo, Self-Portrait with Cropped Hair, 1940

Auf Anregung der Fotografin Tina Modotti trat sie 1928 der Kommunistischen Partei Mexikos bei. Zu diesem Zeitpunkt war sie erst 21 Jahre alt und erholte sich gerade von Ihrem erlittenen Unfall. 

Ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit und die Förderung der mexikanischen Kultur hatte sich jedoch bereits in ihrer Jugend herauskristallisiert. In der Escuela Nacional Preparatoria wurde der Indigenismus propagiert. Diese nationalistische Ideologie betonte das indigene Erbe Mexikos, um die Überlegenheit des Landes zu unterstreichen und die westliche kolonialistische Mentalität abzulehnen. Mit neun Mitschülerinnen gründete sie die informelle Gruppe „Cachuchas“ (wörtlich: „Baseballkappen“) und lehnten die konservativen Werte der patriarchalischen und machistischen mexikanischen Gesellschaft ab und diskutierten über Politik und russische Literatur. Viele von ihnen wurden zu wichtigen Figuren der intellektuellen Elite Mexikos.

Sie setzte sich über den Klassenkampf hinaus in der Kommunistischen Partei für die Emanzipation und Gleichberechtigung der Frauen ein, wird zu einer Leitfigur der feministischen Künstlerinnen und galt als aufmüpfig, kämpferisch und modern. In einer Zeit, in der sich nur wenige Frauen trauten, stand sie zu ihrer Bisexualität.

6. Mit Diego Rivera bildet sie eines der legendärsten Paare der Kunstgeschichte

Kahlo und Rivera
Fotografie von Frida Kahlo und Diego Rivera

Im Jahr 1928 wurde das Rad des Schicksals für Kahlo neu gedreht: Sie begegnete dem Wandmaler Diego Rivera

Der 20 Jahre ältere Rivera war ebenfalls Mitglied der Kommunistischen Partei und stellte seine Kunst in den Dienst des Volkes, indem er große, von der Regierung in Auftrag gegebene Wandgemälde schuf, und war damit bereits sehr gut etabliert. Ihre gemeinsame Leidenschaft für die Malerei und die Politik sowie ihre gegenseitige Bewunderung machten sie zu einem untrennbaren Künstlerpaar

Als sie 1929 heirateten, war ihre Beziehung sowohl leidenschaftlich als auch zerstörerisch. Sie sagte: „Ich hatte zwei schwere Unfälle in meinem Leben. Den einen hatte ich mit einem Bus, der andere war Diego. Diego war bei weitem der schlimmste. In der Tat betrog Diego sie mehrmals und sie tat es ihm gleich. Im Jahr 1935 empfand sie die Beziehung ihres Mannes zu ihrer Schwester als absoluten Verrat. Sie verließ die Wohnung der beiden für einige Monate, doch ihre Liebe blieb unerschütterlich. Frida belastete ihre Ehe auch durch eine Affäre mit dem kommunistischen Revolutionär Leo Trotzki. Der russische Politiker hatte 1937 in Mexiko politisches Asyl erhalten und war in ihrem Haus untergebracht worden. Nach ihrer Scheidung 1938 heirateten sie schließlich 1940 erneut und blieben bis zu ihrem Tod miteinander verbunden. 

Das Haus, in dem sie während ihrer ersten Ehe wohnten, ist repräsentativ und symbolisch für ihre Beziehung. Sie besteht aus zwei separaten Gebäuden, einem blauen für Frida und einem weiß-rosafarbenen für Diego, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind. Sie ist die Metapher für ihre Ehe: unabhängig, aber unausweichlich vereint.

7. Sie ist keine surrealistische Malerin

Kahlo
Frida Kahlo, Selbstporträt gewidmet an Dr. Eloesser, 1940

Als der Surrealist André Breton 1938 Mexiko-Stadt besuchte, entdeckte er die Werke von Frida Kahlo. Er war fasziniert und lud sie 1939 nach Paris ein, damit sie an einer großen Ausstellung über Mexiko teilnahm. 

Sowohl Paris als auch die Ausstellung, die sie spöttisch ‚Räucherei‘ nannte, missfielen ihr. Sie präsentierte eine viel zu karikaturistische und pittoreske Sicht auf Mexiko, zudem wurden nicht alle ihre Bilder aufgenommen und jene Malerei die ausgestellt wurde, wurde meist falsch interpretiert. Sie ist der Ansicht: „Das ist nicht richtig. Ich habe nie Träume gemalt. Was ich dargestellt habe, war meine Realität“. In der Tat sind ihre Gemälde für sie in erster Linie autobiografisch, da sie aber missverstanden wurde, lehnte sie die Surrealisten-Gruppe von verächtlichen und eingebildeten Intellektuellen ab. Außerdem wurden nicht alle ihre Bilder aufgenommen und ihre Malerei wurde falsch interpretiert.

Sie ist der Ansicht: „Das ist nicht richtig. Ich habe nie Träume gemalt. Was ich dargestellt habe, war meine Realität“. In der Tat sind ihre Gemälde für sie in erster Linie autobiografisch. Da sie missverstanden wurde, lehnte sie diese Gruppe von verächtlichen und eingebildeten Intellektuellen ab. In einem Brief an Nickolas Murray schrieb sie über die Surrealisten: „Ich würde lieber auf dem Markt von Toluca auf dem Boden sitzen und Tortillas verkaufen, als etwas mit diesen Pariser Künstleridioten zu tun zu haben. 

Dennoch kündigte der Besuch in Paris den Beginn ihrer internationalen Anerkennung an. Picasso schenkte ihr Ohrringe aus Elfenbein in Form von Händen, die Modeschöpferin Schiaparelli schneiderte ihr das Kleid ‚Madame Rivera‘ und der Louvre kaufte ein Selbstporträt von ihr.




8. Ihre Werke sind die metaphorische Biographie ihres Lebens 

Kahlo
Frida Kahlo, Self Portrait Along the Boarder Line Between Mexico and the United States, 1932

Ihr Werk ist untrennbar mit ihrem Leben verbunden. Von Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit an, als sie nach ihrem Unfall bewegungsunfähig war, machte Frida Kahlo ihr eigenes Spiegelbild zu ihrem Lieblingsthema. Sie stellt ihr moralisches und körperliches Leiden ohne Scham und Zugeständnisse dar. Eines der berühmtesten Bilder ist ‚Die zerbrochene Säule‘ (1944), das ihr durch eine Reihe von chirurgischen Eingriffen gezeichneten Körper zeigt.

Insgesamt spiegeln fast 70 Selbstporträts ihre Geschichte wider. Sie porträtiert sich selbst in der Rückschau, geboren als Kind, wie in ‚My Nurse and I‘ (1937), und manchmal mit ihren Eltern. Sie porträtiert auch ihr Ehepaar und spricht über ihre Fehlgeburten, wie in dem Gemälde ‚Henry Ford Hospital‘ (1932).

Aber es ist mehr ihr „Mexikanischsein“, das sie in den Darstellungen von sich selbst betont. Darin zeigt sich ihre tiefe Zuneigung zum kulturellen Erbe ihres Landes. Tatsächlich trägt sie oft das ‚China Poblano‘, ein traditionelles Kleid, das sehr farbenfroh und mit Blumenstickereien verziert ist. Außerdem zeigt sie häufig mit Blumen geschmückte Zöpfe oder Dutt. Generell wird in vielen ihrer Bilder die mexikanische Kultur symbolisiert, insbesondere durch ihre Fauna und Flora. Papageien und Kakteen werden in ihre Kompositionen integriert, ebenso wie andere Elemente der lokalen Folklore (Fahnen, exquisite Leichen…).

Schließlich kommt auch ihr politisches Engagement in mehreren Gemälden deutlich zum Ausdruck. Ihr ‚Selbstporträt mit Stalin‘ (1954) oder ‚Marxismus wird die Kranken gesund machen‘ (1954) zeugen davon. Am Ende ihres Lebens versteht man ihre Kunst als Anspielung an den Tod, besonders als sie sich selbst als ein mit Pfeilen durchbohrtes Reh oder neben Leichen darstellt.

9. Ihr ganzes Leben lang litt sie unter Schmerzen und ihre letzten Jahre waren eine Zerreißprobe

Kahlo
Frida Kahlo, The Dream (The Bed), 1940

Hinter ihrem Optimismus und ihrer unermüdlichen Fröhlichkeit litt Frida Kahlo unter ständigen Schmerzen vom Rücken bis zu den Füßen. Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich besonders ab 1950. Sie unterzieht sich 7 Operationen an ihrer Wirbelsäule und während ihrer ersten monographischen Ausstellung im Jahr 1953 verbietet ihr der Arzt, ihr Bett zu verlassen. Sie bat darum, ihr Bett in die Galerie zu verlegen, wo sie wie eine Königin auf ihrem Thron einen triumphalen Auftritt hatte.

Als sie kurz darauf nach einer ihrer Operationen an Wundbrand erkrankte, musste ihr das rechte Bein amputiert werden – ein Ereignis, dass sie tief in eine Depression fallen ließ. Im Jahr 1954 starb sie schließlich an einer Lungenentzündung, wenige Tage nach ihrem 47. Geburtstag. Kurz vor ihrem Tod schrieb sie: „Ich hoffe, es wird ein freudiger Abgang sein und ich hoffe, ich komme nie wieder zurück.“ Mit offenen Armen auf den Tod wartend, ist die Hypothese eines Selbstmordes nicht völlig ausgeschlossen… 

Gemäß ihrem Wunsch wird sie eingeäschert. Sie wollte nicht liegend beerdigt werden, da sie in dieser Position zu sehr gelitten hat.

10. Frida Kahlo erhielt zu ihren Lebzeiten nationale Anerkennung 

Kahlo
Frida Kahlo Porträt auf einem 500-Peso-Schein

Nachdem sie lange Zeit im Schatten ihres Mannes gelebt hatte, wurde sie 1942 in das Seminario de Cultura Mexicana gewählt, was von ihrer Anerkennung durch öffentliche Institutionen zeugt. Das Seminario de Cultura Mexicana ist eine Gruppe bekannter Persönlichkeiten aus der Welt der Kultur, die von der Regierung gegründet wurde, um die mexikanische Kultur durch Ausstellungen, Konferenzen und Veröffentlichungen zu fördern. 

Später, im Jahr 1943, beauftragte die Hochschule der Schönen Künste sie mit dem Unterricht von Malerei in einer ihrer Klassen. Im Jahr 2010 entschied sich die mexikanische Zentralbank bei der Gestaltung einer neuen 500-Peso-Banknote dafür, eine Seite mit ihrem Porträt und die andere mit dem von Diego Rivera zu schmücken. Sie ist nicht nur eine Ikone der Kunstgeschichte, sondern wurde in den 1990er Jahren auch zum Symbol der Chicano-Bewegung, einer Bewegung, die sich für die Bürgerrechte der mexikanischen Amerikaner einsetzt.

Abschließend sei gesagt, dass Frida Kahlo nicht nur eine Künstlerin, sondern auch ein Symbol ist. Sie ist ein Symbol für Mexiko und vor allem ein Symbol für Frauen. Ihre Charakterstärke und Unabhängigkeit machen sie zu einer Symbolfigur für die feministische und die LGBTQ+-Bewegung. Nachdem sie viele Künstler inspiriert hat, wurde ihre Figur auch kommerziell verwertet. Auf Postern, Tassen, T-Shirts und anderen Produkten ist sie zu einer Ikone der Popkultur und Street Art geworden. Zweifellos würde sich die Antikapitalistin, die sie war, im Grab umdrehen, wenn sie die Zweckentfremdung ihres Werks und ihres Bildes mit ansehen müsste! Aber es würde sie sicher beruhigen zu sehen, dass ihr künstlerischer und politischer Einfluss noch immer fortbesteht.