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Kunstmarkt 27/05/2025

Jedes Kunstwerk erzählt eine Geschichte: Die ehrliche Reise eines Sammlers zur Kunst

Geschrieben von annanikolayeva , Aktualisiert am 27/05/2025
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Jedes Kunstwerk erzählt eine Geschichte: Die ehrliche Reise eines Sammlers zur Kunst

Inhaltsverzeichnis

Wir haben uns mit dem belgischen Kunstsammler Marc De Taeye zusammengesetzt, der erzählt, wie sich seine persönliche Beziehung zur Kunst im Laufe der Zeit verändert hat. Von einer ersten Skulptur am Arbeitsplatz bis hin zu einer reichen, internationalen Sammlung zeigt Marc, dass das Sammeln von Kunst mit Emotionen, Entdeckungen und Bedeutung zu tun hat. Artsper spielte dabei eine zentrale Rolle – die Plattform machte Kunst zugänglicher, vertiefte sein Verständnis und half ihm, eine vielfältige und persönliche Sammlung aufzubauen.


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Marc, wie hat deine Beziehung zur Kunst begonnen?


Das begann tatsächlich bei der Arbeit. Ich stamme aus einer einfachen Arbeiterfamilie und lebte auf dem Land – Kunst gehörte nicht wirklich zu meiner Welt. Damals galt Kunstbesitz außerdem eher als etwas für wohlhabendere Menschen.

Ich arbeitete bei Volvo Cars Gent, und das Unternehmen bot den Mitarbeitenden die Wahl zwischen einem Siebdruck von Roger Raveel oder einer Bronzeskulptur von Paul Van Gysegem. Ich entschied mich für die Skulptur. Sie zeigte Gilgamesch – ein Symbol für die Sinnsuche. Dieses Kunstwerk ließ mich erkennen, wie kraftvoll und dauerhaft Kunst sein kann.



Was passierte nach diesem ersten Erlebnis?

Ich begann, Kunst um mich herum bewusster wahrzunehmen. Später bekam ich einen Druck von Jean-Michel Folon – zwei Hände, die sich strecken, zwei Menschen, die sich die Hand reichen. Er stand für Vertrauen und Zusammenarbeit. Ich fühlte etwas dabei. Danach kaufte ich zwei Radierungen von Blanche Desmarets bei einer kleinen Ausstellung – ich konnte mich nicht für nur eine entscheiden. Da wusste ich: Kunst wird Teil meines Lebens sein.

Welche Art von Kunst sammelst du heute?

Ich halte es gern vielfältig: abstrakt, figurativ, Pop-Art, Surrealismus, Konzeptkunst… Werke aus Bronze, Keramik, Harz, Holz, Mosaik, Porzellan oder Mixed Media. Zum Beispiel ein Gemälde von Leon Engelen – ein Bauer mit Pferd und Fohlen – erinnerte mich an meine Großeltern. Ich liebe auch Skulpturen wie Eule auf einem Ast von Jan Desmarets, die mir Ruhe bringt.


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Gibt es Werke, die dir besonders am Herzen liegen?

Francis Méans Bronzeskulpturen mit Tournai-Stein strahlen Bewegung und Freude aus. Ich begann mit zwei Stücken als Geschenk, suchte dann gezielt weiter – heute habe ich sieben. Auch Künstler außerhalb Europas inspirieren mich. Ein Dokumentarfilm über Salfo Dermé aus Burkina Faso ließ mich sein Werk noch stärker fühlen.



Wie findest du heute neue Werke?


Ich habe oft online gestöbert, aber früher war das mühsam und langsam. Dann habe ich Artsper entdeckt – das hat meine Art, Kunst zu sammeln, verändert. Jetzt kann ich gezielt nach Stil, Material, Preis und Herkunftsland suchen.

Dank Artsper habe ich die letzte Skulptur von Francis Méan gefunden, nach der ich jahrelang gesucht hatte. Über Artsper habe ich auch Künstler wie Manuel Iturri Guzmán entdeckt, der beeindruckende Mosaike aus Muscheln erschafft.

Ich empfehle, sich auf ihrer Website als Nutzer zu registrieren. Das macht den Kauf einfacher – und wenn man noch nicht bereit ist, kann man Werke als Favoriten speichern, um sie später schnell wiederzufinden. Als registrierter Nutzer erhält man außerdem regelmäßig ihren Newsletter mit spannenden Themen rund um Kunst. Ich bin wirklich beeindruckt von der Kreativität und dem Können, die dort gezeigt werden.


Was macht deiner Meinung nach eine gute Kunstsammlung aus?

Sie folgt keinen Regeln, sondern spiegelt dich selbst. Jedes Werk ist mit einem Gefühl oder einer Erinnerung verbunden. Ich kaufe limitierte oder einzigartige Werke, nicht zur Anlage, sondern weil sie mich berühren. Man braucht kein großes Budget – auch mit einem Druck, Foto oder einer kleinen Skulptur kann man beginnen.



Welchen Rat gibst du Kunstinteressierten?

Beginne mit einem Werk, das dich wirklich bewegt. Nicht nach Trends oder Meinungen anderer gehen – wähle Kunst, die dir etwas bedeutet. Kunst ist nicht nur für Experten – sie ist für alle, die offen für Emotion, Schönheit und Entdeckung sind.

Beginne jetzt deine eigene Kunstreise

Marcs Geschichte zeigt, wie sehr Kunst mit unseren Erinnerungen und Gefühlen verbunden ist. Kunst sammeln bedeutet Neugier und persönliche Verbindung – nicht Fachwissen. Starte jetzt deine eigene Reise auf Artsper und entdecke Werke, die zu dir sprechen.